Die Augenoptik

Die grundlegende optische Funktion des Auges besteht darin, auf der Netzhaut ein Bild zu bilden, welches Objekt auch immer betrachtet wird (auf das fixiert ist).Diese Bildbildung erfolgt durch die Kombination der Hornhaut und der Linse, die sich wie eine konvexe Linse verhältDie Fokuslänge dieser Linse kann durch die an ihr befestigten Muskeln entsprechend der Entfernung des Objekts eingestellt werden, so daß sich das Bild in normaler Situation immer auf der Netzhaut bildet.
Die einfache Beziehung zwischen der Brennweite f der Linse und den Entfernungen des Objekts und seines Bildes ist

wo dound dIchsind die Abstände von der Linse zum Objekt und zu seinem Bild.o) auf der Netzhaut, wobei die Fokuslänge der Entfernung des Bildes entspricht.
Im menschlichen Auge, da das Bild immer auf der Netzhaut gebildet werden muss, wird die Distanz zwischen der Linse und der Netzhaut festgelegt, die etwa 0,017 Meter (17 mm) beträgt.und die Brennweite der Linse muss als Funktion der Entfernung des Objekts angepasst werden:


Wenn das Auge aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage ist, die Bilder auf die Netzhaut zu fokussieren (entweder vor oder hinter der Netzhaut),Augenbrillen sind erforderlich, um die Brennweite zu ändern, so dass das Bild immer noch auf der Netzhaut gebildet werden kann.


Die Fähigkeit einer Linse, das eingehende Licht zu biegen, wird in Dioptern gemessen, die als das Gegenteil der Brennweite in Metern definiert werden.die Leistung der Linse muss entsprechend geändert werden.

Wenn das Objekt weit weg ist (do-∞), bildet sich sein Bild in der Entfernung gleich der Brennweite (di=f=0,017 mm); wenn das Objekt jedoch nahe ist, bildet sich sein Bild weiter weg von der Linse (dIch> f).

