Allgemeine Beleuchtungstechniken für die Spaltlampenmikroskopie

Diffuse Beleuchtung10x Vergrößerung
Mit dieser Technik wird ein offener Strahl 45° auf das Auge gerichtet. Dies ist nützlich, um eine Gesamtübersicht des Auges, der Augenlider, der Wimpern, des Karunkels, der Sklera, der Oberflächengefäße und der Medienopacitäten durchzuführen.
Mit dieser Technik wird ein großer, breiter Strahl direkt auf den Limbus gerichtet. Das Licht wird durch die Hornhaut zerstreut, um ein allgemeines Muster von Trübung zu zeigen.
Hintergrundbeleuchtung
10x-16x Vergrößerung. Katarakte mit Rückbeleuchtung
Katarakt mit Rückbeleuchtung betrachtet.
Zurückbeleuchtung der Iris
Das Licht wird vorne von der tieferen Iris reflektiert, um Opacitäten und Guttata der Hornhaut zu untersuchen.
Rotreflexprüfung
Ein kurzer Lichtstrahl wird durch die Pupille geleitet und reflektiert sich von der Netzhaut ab, um die Obdachlosigkeit der Linse (am besten bei erweiterter Pupille) und die Transillumination der Iris (am besten bei ungeteilter Pupille) aufzudecken.
Optischer Abschnitt
6x-10x Vergrößerung.Radial, mittlere periphere Iris Transillumination Defekte bei Pigment Glaukom.Radial, mittlere periphere Iris Transillumination Defekte bei Pigment Glaukom.Ein schmaler Schlitzstrahl wird mit einem Winkel von 60° auf den Limbus gedreht, um die Tiefe der peripheren Vorderkammer abzuschätzen.Der Winkel gilt als offen, wenn das Verhältnis von Wasser zu Hornhaut größer als 1:2 ist und als schmal, wenn dieses Verhältnis nicht größer als 1:4Anmerkung: Diese Methode ist nicht für das Plateau-Iris-Syndrom geeignet.
Konischer Balken
16x-20x Vergrößerung. Unter Verwendung der Pupille als dunklen Hintergrund wird ein heller konischer Lichtstrahl in einem Winkel von 45° bis 60° auf das Wasser angezeigt, um Zellen und Flare zu beurteilen.Diese Technik funktioniert auch mit einem kleinen rechteckigen Balken.
Querschnitt der Hornhaut
16x-20x Vergrößerung. Ein dünner, heller Strahl wird in einem Winkel von 45° bis 60° angezeigt, um die Hornhautschichten detailliert zu sehen.Diese Technik wird verwendet, um die Tiefe der Läsionen und mögliche Ausdünnung von Bereichen (Schwüren und Ektasien) zu messen.

